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Begonnen hat die Ausfahrt für einige von uns schon am Freitag abend, der Kalender zeigt den 18.07.2008.
Wir trafen uns in Bad Neustadt/Saale im Kurhotel Saaleck zur Vorabendübernachtung. Erste Überraschung: Das Hotel hat teilweise den Flair der 60-er Jahre bewahrt, was keinesfalls abwertend verstanden werden soll. Positiv fiel uns dort zudem die Freundlichkeit aller Angestellten auf.
Gegen 18:30 Uhr waren wir komplett und spazierten durch den Kurpark in die Innenstadt zum Abendessen. Dank der vorherigen Stadtbesichtigung von Frank und Peter fanden wir ein gemütliches Lokal mit überdachtem Innenhof. Bei dem gemeinsamen Abendessen kam erste Ausfahrtsstimmung auf bevor der Abend leider viel zu früh endete. Beim Frühstück konnten wir den Altersdurchschnitt aller Anwesenden deutlich absenken, der Kurcharakter des Hotels war nicht zu übersehen.
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Der nächste Morgen brachte schon vor dem Frühstück den ersten Schrecken: Bei einem unserer Zettis war die Batterie komplett zusammengebrochen, Starthilfe war nötig. Ab jetzt mußte immer ein Berg oder schiebende Hände helfen.
Trotz der frühen Abfahrtzeit kamen alle Teilnehmer - mit 11 Zettis und einem 3er-Cabrio - pünktlich am vereinbarten Treffpunkt an. Viel Zeit für Fachgespräche blieb nicht, nur eine kurze Begrüßung und schon ging es los.
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Leider wurde unsere Fahrt schon nach 2 km gestoppt, da sich auf der B19 Richtung Mellrichstadt ganz kurz vor unserem Eintreffen ein schwerer Unfall ereignet hatte. Wie wir später erfahren haben, verloren dort 2 Menschen ihr Leben und 3 weitere wurden schwer verletzt. Link zur Lokalpresse
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Verständlicherweise ging es bei uns dann mit noch gemäßigterem Tempo weiter und wir fanden schnell eine Umleitung die uns nur wenig Zeit kostete. Umleitungen hatten wir aufgrund diverser Festivitäten und gesperrter Straßen noch einige. Gemerkt hat das kaum jemand, was wieder einmal beweist, daß ein Roadbook nicht zwingend notwendig ist.
Unser erster Stop fand an der früheren innerdeutschen Grenze bei Eußenhausen statt, wo heute in einem Freilandmuseum alte Grenzsicherungen und ein Themenpark zur deutsch-deutschen Grenze aufgebaut sind.
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Weiter ging es in vorsichtigem Tempo nach Hildburghausen (eine kurze Zigarettenpause gab es natürlich zwischendurch auch, mit Fototermin) , wo wir im Gasthaus “Zur Erdbeere” zum Mittagessen einkehrten. Das Lokal liegt mitten im Erholungsgebiet ‘An den gemauerten Teichen’. Schade nur, daß wir aufgrund des Wetters nicht draußen sitzen konnten.
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Kurz nach dem Mittagessen hat es uns dann leider auch erwischt: Einer unserer Zettis machte Bekanntschaft mit einem Laternenpfahl. Wie es passieren konnte, daß das Heck plötzlich ausbrach ist uns und dem Fahrer allerdings bis heute nicht verständlich und wird sicher immer wieder Anlaß zur Diskussion geben. So wie uns dieses Ereignis auch auf der ganzen weiteren Ausfahrt immer wieder beschäftigte. Und weil ein Unglück selten alleine kommt, ‘verloren’ wir noh einen weiteren Zetti durch einen Reifenschaden.
Die restliche Mannschaft fand über ausnahmslos wunderschöne Strecken Ihren Weg auf die Höhen des Rennsteigs und nach der längsten Etappe der Tour wurden die Autos am Tal-Parkplatz der Oberweißbacher Bergbahn abgestellt. Von hier fuhren wir mit beeindruckenden 6 km/h bergauf nach Lichtenhain. Der eine oder andere von uns hatte gewisse Zweifel für seine Sicherheit, was aber durch das hübsche Zugpersonal ausgeräumt werden konnte. Kaffee und Kuchen gab es im bekannten Ausflugslokal ‘Landgasthof zur Bergbahn’.
Auch hier war es, wie auf der gesamten Tour: Sobald wir das Lokal betreten hatten, begann es in Strömen zu regnen. Als wir fertig waren, hat der Himmel seine Schleußen wieder geschlossen. An den 2 Tagen mußten wir trotz regnerischem Wetter das Verdeck nur zweimal für jeweils 5 Minuten schließen. Die Heizungen in den Zettis liefen allerdings bei den meisten aber auf voller Kraft - und das im Juli 2008.
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Der eine oder andere war schließlich recht froh, als wir im Hotel in Frauenwald ankamen. Viel Zeit blieb aber nicht zum relaxen, denn im Lokal nebenan war schon ein langer langer Tisch fürs Abendessen reserviert. Und als wir den offenen Kamin sahen, an dem über Buchenholz unser Abendessen gegrillt werden sollte, wich die Müdigkeit schnell einem großen Hunger. Der Abend fand dann in unserem Hotel seinen Ausklang und die letzten haben erzählt, daß es nach 2 Uhr gewesen sein soll. Angelika durfte an diesem Abend übrigens mehrmals die Geschichte ihrer bestandene Eignungsprüfung erzählen, die sie zur Beifahrerin in dem Zetti mit der kaputten Batterie werden ließ ;-)
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Der nächste Morgen begann mit einem ausgiebigen Frühstük und dann mußten wir uns leider auch schpn von Kerstin und Jörg verabschieden. Ihre Zwillinge hatten an dem Tag Geburtstag und so waren wir jetzt nur noch 8 Zettis.
Nach ca. 1 1/2 Stunden ‘cruisen’ und einem kurzen Abstecher nach Ilmenau kamen wir im Bunkermuseum an. Die Führung durch den größte noch erhaltenen und zu besichtigenden Bunker der SED brachte uns die jüngere Geschichte wieder sehr nahe.
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Nach dem Mittagessen im zum Bunker gehörenden Hotel gab es wieder eine längere Tour über den Rennsteig bis nach Oberhof. Die Besichtigung des Informationszentrums zur Autobahn A71 mußte leider ausfallen, da wegen eines Wasserrohrbruchs geschlossen war. Weiter ging es vorbei an den Sportstätten Oberhof nach Zella-Mehlis, wo die Tour bei Kaffee und Kuchen ihren Ausklang fand.
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Ein spezieller Dank an Gerd, der die meisten Fotos auf dieser Seite zur Verfügung gestellt hat.
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